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17.01.2018 - 23:17
Foto: stock.adobe.com

Großer Wohnauftritt für kleine Räume

Kleine Zimmer sind wieder gefragt! Zumindest wenn man einschlägigen Trend- Experten in Sachen Wohnen Glauben schenken darf. Aber ganz gleich, ob richtig oder falsch - Tatsache ist nun einmal, dass die meisten von uns nicht über die weitläufigen Zimmerfluchten verfügen. Macht aber nichts, denn mit einigen Tricks und Gewusst- wie- Tipps lassen sich auch kleine Räume in große Wohlfühlzonen verwandeln.

Am kleinen Raum zeigt sich das Einrichtungstalent. Denn große Wohnräume mit dem nötigen Budget eindrucksvoll einzurichten, ist meist nicht so schwer. Etwaige Fehlgriffe und falsche Entscheidungen fallen im "großen Ganzen" in den meisten Fällen erst auf den zweiten oder dritten Blick auf.

Ganz anders verhält es sich dagegen bei kleinen Räumen. Hier werden auch kleinste Einrichtungsfehler nicht verziehen. Farb- und Möbelfehler zum Beispiel stechen sofort ins Auge und machen im Nu aus den Zimmern ungemütliche, vollgeräumte und meist recht rasch auch ungeliebte Wohnbereiche.

Foto: Fotolia

Einige Grundregeln

Die Gestaltung des Bodens und der Decke prägt ganz allgemein das optische Erscheinungsbild jedes Raums. Bei kleinen Zimmern muss besonders überlegt entschieden werden. Das alte Grundprinzip der Einrichtungsberater, "Himmel- Erde" - sprich: Decke immer deutlich heller als der Boden -, greift hier nicht automatisch. Ganz wichtig: Die Farbgebung von Boden, Wand und Decke genau aufeinander abstimmen.

Nichts falsch machen kann man mit der Farbe Weiß. Ein einfacher, klarer Anstrich verleiht dem Raum Helligkeit und dadurch auch eine Extraportion optische Weite. Zumindest solange die Wände schmucklos leer bleiben. Und nicht jeder fühlt sich in dieser eher nüchtern gehaltenen Umgebung auch wirklich heimisch- wohl.

Zarte, helle Farben für die Wände sind daher grundsätzlich erlaubt. In die Entscheidung für die Farbgestaltung sollten allerdings unbedingt auch die individuellen Lichtverhältnisse im jeweiligen Raum miteinbezogen werden. Fällt auch der Fensteranteil eher klein aus, liegt man mit der Farbe Weiß - Pepp hin, Pepp her - in den meisten Fällen goldrichtig.

Tipp: Die weißen Wände können mit zarten und luftigen Stoffdekorationen in pastellig- warmen Farbtönen sehr hübsch aufgelockert und persönlich gestaltet werden. Zusatzvorteil: Etwaige Fehlentscheidungen können rasch und ohne viel Aufwand korrigiert werden.

Das geht ins Auge

Ausnahmen bestätigen die Regel, heißt es. Doch gerade bei kleinen Räumen gibt es eine ganze Liste von Fehlern, die so gut wie immer "ins Auge" gehen.

Als wahre Sünden bei der Wand- und Bodengestaltung gelten etwa Holzdecken oder dunkle Farben. Diese mögen zwar kurzfristig das passende Wohn- Ambiente für Stimmungstiefs abgeben, sind jedoch mit Sicherheit nicht geeignet, zu helfen, aus diesen wieder herauszukommen.

Schlechte Nachrichten auch für Fans kleiner Teppiche oder der sogenannten Brücken. Optisch unterteilen sie den Raum im Nu in kleine, ungeordnete Einheiten, was wiederum vom Gesamteindruck dazu führt, dass das Zimmer als beengter empfunden wird, als es vielleicht tatsächlich ist. Am besten ist es, überhaupt auf Teppiche zu verzichten und möglichst helle, durchgehende Bodenbeläge zu wählen.

Tipp: Besteht die Wohnung aus mehreren kleinen Räumen, sollte ganzflächig ein einheitlicher, durchgehender Bodenbelag gewählt werden.

Kleine Möbel für kleine Räume?

Die Überlegung ist auf den ersten Blick einleuchtend: Große Möbel "erschlagen" den Raum, unterstreichen die räumliche Beengtheit und nehmen darüber hinaus auch noch wertvollen Platz weg.

Stimmt aber nicht, sagen die Innenraumdesigner. Große Möbelstücke können in kleinen Räumen besonders gut zur Wirkung kommen und ihn auch optisch vergrößern. Auf die Auswahl, die Anzahl und die Anordnung kommt es in der Praxis an. Aber ob große oder kleine Möbelstücke: Hell sollten sie alle sein, da sie luftiger wirken, und sie sollten auf Beinen stehen, also keine Polstersofas oder -stühle mit direkter Bodenauflage.

Tipp: Größere Möbel am besten in der gleichen Farbe wie den Boden wählen (z.B. Korksofa auf Holzboden). Der Trick dabei: Das Möbel zieht gleichsam eine zweite Ebene im Raum ein, wodurch ebenfalls der Raum optisch erweitert wird.

Glasmöbel (z.B. Tische, Regale) machen den Raum transparenter und insgesamt heller und größer.

Ordnung muss sein

Jeder Raum wirkt im aufgeräumten Zustand größer. Ordnung ist also für kleine Räume eine der wichtigsten Grundlagen für das Wohlfühlen. Doch es ist auch Tatsache, dass das Ordnunghalten in kleinen Räumen im Alltag besonders schwerfällt.

Regale und eventuell auch Schranksysteme dürfen daher nicht fehlen. Auch wenn es manchmal unpraktisch ist: Bei Regalen eher in die Höhe als in die Breite planen. Das streckt den gesamten Raum und verstellt überdies weniger Platz. Voll geräumte offene Regale ersticken und erdrücken den Raum. Vorzuziehen sind daher geschlossene Schranksysteme mit möglichst hellen Fronten oder Verspiegelungen.

Tipp: Werden die Regale nicht voll geräumt, so können sie auch offen bleiben. Beleuchtete Regalwände erweitern optisch den Raum.

Und noch einige Tipps

  • Spiegel: Die Platzierung ist ausschlaggebend. Am besten an einer Wand, an der der Spiegel das Licht reflektieren kann (z.B. gegenüber Fenster).
  • Vorhänge: Der Blick aus dem Fenster macht den Raum weit. Keinesfalls daher dunkle, schwere Vorhänge, sondern möglichst luftige, helle und transparente Stoffe wählen.
  • Beleuchtung: Zu indirekten oder eingebauten Lichtquellen greifen. Absolutes No- Go: Lampen mit sehr großen Schirmen.
  • Türen: Glastüren bringen zusätzliches Licht und Weite in den Raum.

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