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19.01.2018 - 04:14
Foto: Apple

Apples neuer Top- Rechner kostet mindestens 5500 €

14.12.2017, 15:52

Apples Antwort auf Microsofts Surface Studio für Kreative und Videomacher kann seit heute online vorbestellt werden. Der iMac Pro ist allerdings nichts für schmale Geldbörsen: Das günstigste Modell kostet schon 5500 Euro, mit besserer Ausstattung werden noch deutlich höhere Summen fällig.

Die Ausstattung des iMac Pro  liest sich beeindruckend. Der All- in- One- Computer kommt mit einem 27- Zoll- Display mit sagenhaften 5120 mal 2880 Pixeln Auflösung und einer Helligkeit von 500 Nits. Beim Prozessor hat man die Wahl zwischen Intel Xeon- CPUs mit acht, zehn oder 18 Kernen. Der DDR4- RAM ist 32 bis 128 Gigabyte groß.

10- Gigabit- Ethernet und Grafikchip mit HBM2- Speicher

Daten landen auf einer ein bis vier Terabyte großen SSD, für Grafikpower sorgt die GPU AMD Radeon Pro Vega 56 mit acht Gigabyte extraflottem HBM2- Speicher. Wer noch mehr Leistung braucht, kann optional eine Vega- 64- GPU mit 16 Gigabyte Grafikspeicher einbauen lassen. Die Anschlüsse umfassen je vier USB- 3.0- und USB- C-Ports, einen 10- Gigabit- Netzwerkanschluss, einen SD- Speicherkartenleser und eine Audioklinke. Gefunkt wird über Gigabit- WLAN und Bluetooth 4.2.

Die beeindruckende Ausstattung hat allerdings einen hohen Preis. Wie "Heise"  berichtet, kostet schon die günstigste Variante des iMac Pro 5500 Euro. Die Versionen mit Zehn- oder gar 18- Kern- Prozessor, mehr RAM, mehr SSD- Kapazität und stärkerer Radeon- Grafik dürften noch einmal teurer werden - um wie viel, ist nicht bekannt, da bislang nur das Einstiegsmodell vorbestellt werden kann.

iMac Pro und Surface Studio haben selbe Zielgruppe

Bei der Zielgruppe für Apples Monster- PC handelt es sich ausnahmslos um Profis, die professionelle Bild- und vor allem Videobearbeitung erwarten. Sie profitieren von der enorm hohen Auflösung ebenso wie von der zu erwartenden starken Multi- Threading- Performance des Rechners, etwa beim Bearbeiten und Enkodieren von 4K- Videos. Eine Zielgruppe, die auch Microsoft mit seinem teuren All- in- One- Rechner Surface Studio  im Auge hat.

Am Ende dürfte Apples Profi- iMac auch einige Schwächen mit dem Rivalen von Microsoft teilen. Dazu zählt, dass sich ein All- in- One- Rechner im Bedarfsfall nur schlecht bis gar nicht aufrüsten lässt. Überdies dürften die ausschließlich an der Geräterückseite platzierten Anschlüsse etwas unpraktisch sein - etwa, wenn man eine Speicherkarte in das Gerät stecken will.

Redaktion
krone.at
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