Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
17.01.2018 - 11:32
Foto: APA/Robert Jäger

Keine Einigung bei ORF- Gehaltsverhandlungen

19.12.2017, 08:43

Bei den KV- Verhandlungen im ORF spießt es sich. Die Runde am Montag verlief ergebnislos, teilte der Zentralbetriebsrat danach in einem öffentlichen Schreiben an alle Mitarbeiter mit. Die Belegschaftsvertreter seien "zutiefst enttäuscht", sie sprachen von einer "Provokation" der ORF- Spitze. Für Donnerstag wurde, parallel zur Stiftungsratssitzung, eine Betriebsversammlung angesetzt.

Der Stiftungsrat soll am Donnerstag in seiner letzten Sitzung vor Jahresende den ORF- Finanzplan und auch den Gehaltsabschluss für 2018 absegnen. Bis zur Sitzung des Finanzausschusses am Montagnachmittag gab es letzteren aber nicht. Die Geschäftsführung sei nicht bereit zu einem "nachhaltigen Abschluss über alle Vertragsverhältnisse", dabei sei der Zentralbetriebsrat in den Verhandlungen mit seinen Forderungen "bis an die Schmerzgrenze" gegangen, wurde in dem Schreiben beklagt.

1,9 Prozent sei diese Forderung gewesen, und man gehe davon aus, dass man damit unter der heurigen Inflationsrate liegen würde, sagte ZBR- Vorsitzender Gerhard Moser. Das Gegenangebot habe für ältere Kollektivverträge als jenen von 2013 (die sogenannte FBV und den KV von 2003) aber nur eine Einmalzahlung vorgesehen. "Und das für ein Jahr, für das ohnehin bereits als einseitige Maßnahme die Pensionskassenbeiträge für die PBV 1 ('beitragsorientiertes System') ausgesetzt worden sind", so der Betriebsrat.

Foto: APA/HARALD SCHNEIDER

"Politische Vorleistung"

Moser wirft der ORF- Führung überdies vor, nicht aus Motiven der Wirtschaftlichkeit heraus, sondern als "politische Vorleistung" zu agieren. Schließlich habe die neue Regierung eine "Harmonisierung" aller ORF- Entlohnungssysteme in ihr Programm geschrieben. Zugleich betonte der Zentralbetriebsrat am Montag: Man habe die Verhandlungen "nicht abgebrochen", sondern gehe von einer Fortführung aus. Das tut auch die ORF- Geschäftsführung, auf Anfrage hieß es seitens dieser: "Die Gespräche werden ja fortgesetzt, und laufende Verhandlungen kommentiert die Geschäftsführung nicht."

Redaktion
krone.at
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum