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Alfa Romeo kehrt in die Formel 1 zurück

29.11.2017, 14:25

Das Schweizer Formel- 1-Team Sauber geht eine mehrjährige Partnerschaft mit der zum italienischen Fiat- Konzern gehörenden Automarke Alfa Romeo ein. Das Team wird ab nächster Saison Alfa Romeo Sauber heißen. Im Video sehen sie die Highlights des letzten Grand Prix von Abu Dhabi.

Die Partnerschaft beinhalte eine "strategische, kommerzielle und technologische Zusammenarbeit", schrieb Sauber via Twitter. Die Motoren wird weiterhin Ferrari liefern. Das Fahrer- Duo für das kommende Jahr gab Sauber noch nicht bekannt.

Alfa Romeo gehört zum Fiat- Chrysler Konzern und ist somit der verlängerte Arm Ferraris. Jetzt könnten sie aber dem großen Bruder auch gefährlich werden. Denn Alfa Romeo ist eine Formel- 1-Legende.

32 Jahre Pause

Der italienische Automobilhersteller war der erste Konstrukteur, der 1950 die Formel- 1-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Der Rennstall feierte zwölf Siege in der Königsklasse des Motorsports. Zuletzt startete Alfa 1985 mit einem eigenen Team in der Formel 1. Bis 1987 lieferten die Italiener noch Motoren für die Königsklasse.

Alfa Romeos Geschichte ist älter als die der Ferrari. Firmengründer Enzo Ferrari fuhr in seiner aktiven Pilotkarriere Rennen mit Boliden des Mailänder Autounternehmens. Zu den Piloten der Mailänder gehörte auch Juan Manuel Fangio, Nino Farina, Riccardo Patrese.

Juan Manuel Fangio mit der "Alfetta"
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"Dieser Deal ist ein signifikanter Schritt, Alfa Romeo wieder als Marke zu formen", sagte Ferrari- Präsident Sergio Marchionne. Der Überraschungseffekt bei diesem Übereinkommen ist für die meisten Formel- 1-Fans nicht so groß. Sauber und Ferrari arbeiten schon seit längerem zusammen, die Verhandlungen über einen Ausbau der Partnerschaft waren wohl auch Teil eines längerfristigen Planes. Bei den Fahrern wird das auch ersichtlich: Ferrari- Nachwuchs Charles Leclerc gilt für die Formel- 1-Saison 2018 als gesetzt. Mit Antonio Giovinazzi könnte sogar noch ein weiterer Ferrari- Junior dazukommen, allerdings dürfte Marcus Ericsson bessere Chancen als er auf einem Platz im Boliden haben.

Redaktion
krone Sport
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