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20.01.2018 - 16:16
Heinz-Christian Strache (FPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP)
Foto: APA/Hans Klaus Techt

Türkis- blauer Start mit vielen Fragezeichen

18.12.2017, 09:38

In der Regierung ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Das ist einerseits zwar so, wie wohl von einem Großteil der Wähler gewünscht, andererseits macht es den Start aber nicht gerade einfach. ÖVP- Chef Sebastian Kurz ist der einzige mit Regierungserfahrung, viele Minister kennen das politische Geschäft überhaupt nicht.

In den vergangenen Wochen hatte es stets geheißen, Kurz will zumindest ein oder zwei Minister aus dem alten Kabinett behalten, damit er nicht der einzige sei, der schon einmal in einem Ministerrat gesessen ist. Doch daraus ist nun nichts geworden, bis auf den Bundeskanzler sind alle anderen neu in einer Regierung.

Das mag erfrischend sein, ist aber durchaus auch riskant. Vor allem in der Anfangszeit, wenn die Koalition noch eine Schonfrist bräuchte, diese aber ganz bestimmt nicht bekommt. Die einzige Verbindung der ÖVP- Minister: Parteichef und Bundeskanzler Kurz. Dieser geht mit seinem völlig neuen Team zwar ein großes Risiko ein, demonstriert damit aber auch seine Macht. Denn auf die üblichen "Spielchen" von Bünden und Bundesländern bei der Verteilung der Ministerämter verzichtete Kurz komplett.

Foto: Gerhard Bartel

Spätestens nach den Weihnachtsferien wird die türkis- blaue Koalition liefern müssen. Und beweisen müssen, dass sie es, so wie von Vizekanzler Heinz- Christian Strache behauptet, besser kann.

Die gute Wirtschaftslage macht es leichter

Sie befindet sich aber durchaus in einer komfortablen Lage: Die Regierung hat das Glück, dass sie in einer Zeit der guten Wirtschaftslage antritt. Das Wachstum kurbelt nicht nur das Weihnachtsgeschäft an, sondern verschafft auch der Koalition einen gewissen Spielraum.

Noch einige Termine vor Weihnachten

Vor allem bei Kanzler Kurz ist in den kommenden Tagen keine Rede von Weihnachtsfrieden, er hat noch zahlreiche Termine zu absolvieren. Vizekanzler Strache geht es da gemütlicher an.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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