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17.01.2018 - 14:09
Die Rechtecke heben den Oberarmknochen und einen Knochen des Schultergürtels hervor.
Foto: © Senckenberg

Fossilien von Riesenpinguin in Neuseeland entdeckt

13.12.2017, 06:11

In Neuseeland haben Forscher die versteinerten Überreste eines Riesenpinguins entdeckt, der vor rund 59 Millionen Jahren über die Erde watschelte. Trotz seiner eher kurzen Beinen erreichte das Kumimanu biceae getaufte Tier die stattliche Größe von etwa 170 Zentimetern und brachte ungefähr 100 Kilogramm auf die Waage. Der Name ist der Sprache der Maori entlehnt. "Kumi" bedeutet Monster, "manu" ist das Wort für Vogel.

Gerald Mayr vom Frankfurter Senckenberg- Institut für Naturforschung und seine neuseeländischen Kollegen beschrieben den "Monstervogel" als neue Art im Fachjournal "Nature Communications". Bisher sei lediglich ein Vogel aus der Antarktis bekannt, der noch größer war, so die Wissenschaftler.

Künstlerische Rekonstruktion von Kumimanu biceae im Größenvergleich mit einem Taucher
Foto: © Senckenberg

Riesenvogel lebte vor 59 Millionen Jahren

In dem Fossilienfund waren die Flügel und Beinknochen sowie das Brustbein des Pinguins mit Übergröße nachweisbar. "Wir haben schnell gemerkt, dass es sich um eine bisher unbekannte Art handelt", sagte Mayr. Der Vogel, der vor etwa 59 bis vor 56 Millionen Jahren lebte, sei "deutlich ursprünglicher" als bisher bekannte Riesenpinguine aus jüngeren Epochen der Erdgeschichte - vergleichbar etwa mit den primitiveren Vorfahren des Menschen.

Nur Vermutungen können die Forscher darüber anstellen, warum die heutigen Pinguine deutlich kleiner sind als der Riesenvogel aus dem Zeitalter des späten Paläozäns. Möglicherweise habe das Verschwinden großer Meeresreptilien zunächst neue ökologische Nischen für die Riesenpinguine geschaffen, so Mayr. Später führte dann womöglich das Auftreten von Konkurrenten und Fressfeinden wie Robben oder Zahnwalen zum Verschwinden der Pinguin- Giganten.

Redaktion
krone.at
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